Broschüren „Informationen aus dem Stadtarchiv“

Das Stadtarchiv veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen eine Broschürenreihe unter dem Titel Informationen aus dem Stadtarchiv, in denen Plätze und Gebäude, alte Fabriken und Firmenzweige sowie Personen aus der Pfungstädter Geschichte dargestellt werden. Bis jetzt sind sechs Heftchen erschienen, die in gedruckter Form im Stadtarchiv erhältlich sind, gerne senden wir Ihnen diese aber per Mail zu. Einfach eine Email an stadtarchiv@pfungstadt.de schicken und wir senden Ihnen die Broschüre in digitaler Form zu.

Folgende Heftchen sind bis jetzt erschienen:

  •  Pfungstadts Weg zu einer Industriestadt – Hier erfährt man in einer kurzen Übersicht die Geschichte Pfungstadts von der ersten Besiedlung vor 2.500 Jahren bis heute. Auch die Bedeutung der Wappen von Pfungstadt, Eschollbrücken, Eich und Hahn werden näher erläutert.
  • Pfungstädter Rathaus – Kurz vor dem Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges von 1614 bis 1618 direkt über dem Flüsschen Modau erbaut, feiern wir im nächsten Jahr mit einer Sonderausstellung im Stadtmuseum die 400jährige Fertigstellung des historischen Gebäudes.
  • Kulturhaus ehemalige Synagoge – 1820 kaufte die jüdische Gemeinde das um 1800 erbaute sogenannte Neuhaus mit Nebengebäude und richtete dort die Synagoge und das Lehrerhaus ein. Heute wird es für kulturelle Veranstaltungen genutzt, im ehemaligen Lehrerhaus mit Mikwe befindet sich das Stadtarchiv.
  • Wasser- und Elektrizitätswerk – Am 13. April 1901 wurde das Elektrizitätswerk zur Stromversorgung Pfungstadts in Betrieb genommen. Die Leitung des Baus wurde Prof. Dr. Erasmus Kittler übergeben, der seit 1882 das erste deutsche Institut für Elektrotechnik an der Technischen Hochschule Darmstadt leitete.
  • Zündholzfabrikation – Bereits 1851 wurden in Pfungstadt Zündhölzer, auch Schwefel- oder Streichhölzer genannt, produziert. Insgesamt sieben Fabriken gab es hier, die letzte, von Christoph Büttel 1876 gegründet, existierte bis 1972. Am 8. Oktober 2017 wird in der Remise (der noch erhaltenen Wagenhalle der Zündholzfabrik Büttel) eine Sonderausstellung zur Zündholzfabrikation eröffnet.
  • Israel Lazarus Mombach – Er wurde 1812 in Pfungstadt als Sohn des Vorsängers Gottschalk Lazarus Mombach geboren. Im Alter von 16 Jahren ging er mit seinem Lehrer und Kantor der jüdischen Gemeinde in Darmstadt nach London.  In der dortigen großen Synagoge war er für den musikalischen Teil der Gottesdienste zuständig. Viele seiner Kompositionen werden bis heute gespielt und werden als traditionelle Musik angesehen. Er starb 1880 in London.

 

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